Bitte wählen Sie aus, welchen Cookie-Kategorien Sie zustimmen möchten.

Kostenloses Live-Webinar am Di, 13.10. um 17 Uhr: KI mit den eigenen Unterlagen und DSGVO-konform. Jetzt Platz sichern
Dotbite

Zapier, Make und n8n vs. Laravel. Wann sich eigener Code rechnet

Zapier, Make und n8n sind großartig, um zwei Tools in einer Stunde zu verbinden. Ein Formular landet im CRM, eine Bestellung erzeugt eine Rechnung, ein neuer Kunde bekommt eine Willkommensmail. Wir nutzen Make selbst, etwa für die Anbindung unseres Newsletters.

Schwierig wird es, wenn aus drei Automationen dreißig geworden sind, die Rechnung jeden Monat steigt und sich niemand mehr traut, einen Ablauf anzufassen. Dann lohnt sich die Frage, ob die wichtigsten Abläufe in eine eigene Anwendung gehören.

So rechnen die Plattformen ab

Alle drei verrechnen nach Nutzung, jede auf ihre eigene Art. Die Zahlen sind Stand Oktober 2026.

Die aktuellen Preise stehen auf den Seiten von Zapier, Make und n8n.

Ein Rechenbeispiel

Nimm einen typischen Ablauf. Eine Bestellung kommt aus dem Shop, wird geprüft, ins ERP übertragen, im CRM vermerkt und per Mail bestätigt. Das sind ein Trigger und vier Aktionen.

Bei 200 Bestellungen am Tag sind das 800 Tasks täglich und rund 24.000 im Monat. Damit liegst du bei Zapier weit über dem Einstiegstarif. Bei Make zählt zusätzlich jeder Schritt, der Daten umformt, den Zapier nicht berechnet. Und das ist ein einziger Ablauf. Die meisten Unternehmen, mit denen wir sprechen, haben zehn oder zwanzig davon.

Rechne die monatliche Summe auf drei Jahre hoch. 300 € im Monat sind 10.800 €, und da ist die Zeit noch nicht dabei, die jemand mit Fehlersuche verbringt. In vielen Fällen bekommst du für dieses Budget eine kleine eigene Anwendung, die genau diese Abläufe abbildet. Danach zahlst du Hosting und Wartung, aber keinen Preis mehr pro Ausführung.

Das eigentliche Problem ist selten der Preis

Die Kosten sind meistens der Anlass. Was im Alltag mehr schmerzt, sind diese Punkte.

Wie das in Laravel aussieht

In einer Laravel-Anwendung wird aus jedem Ablauf ein Stück Code mit klarer Struktur. Ein Webhook oder ein Formular löst einen Job aus. Der Job prüft die Daten, wandelt sie ins Format des Zielsystems um und überträgt sie. Queues und einen Scheduler bringt Laravel von Haus aus mit.

Der Unterschied zeigt sich im Betrieb. Schlägt ein Schritt fehl, versucht die Queue es automatisch erneut und meldet sich, wenn es endgültig nicht klappt. Jede Regel steht an einer Stelle im Code, hat Tests und geht über ein Review live. Dazu kommt meistens ein kleines Management-Interface, in dem dein Team sieht, was gelaufen ist, und fehlgeschlagene Vorgänge selbst neu anstoßen kann.

Wann du bei Zapier oder Make bleiben solltest

Eine eigene Anwendung bringt Verantwortung mit. Schnittstellen, Monitoring und Updates liegen dann bei dir oder bei deinem Entwicklungspartner. Das lohnt sich längst nicht für alles.

Oft ist eine Mischung am besten. Die drei, vier Abläufe, die geschäftskritisch sind und tausendfach laufen, wandern in eine eigene Anwendung. Der Rest bleibt, wo er ist.

So findest du heraus, was sich lohnt


Du willst wissen, welche deiner Automationen sich als eigene Anwendung lohnen? Zeig uns die teuersten, wir rechnen es mit dir durch. Kostenloses Erstgespräch buchen →

Häufige Fragen

Wie rechnet Zapier ab?
Zapier zählt Tasks. Jeder erfolgreich ausgeführte Aktionsschritt ist ein Task, Trigger und eingebaute Werkzeuge wie Filter und Formatter zählen nicht. Der Professional-Tarif kostet je nach Volumen 29,99 $ bis 5.099 $ im Monat für 750 bis 2 Millionen Tasks (Stand Oktober 2026).
Was kostet Make?
Make rechnet in Credits ab. Jede Modul-Aktion in einem Szenario kostet einen Credit, auch das Umformen von Daten. Die bezahlten Tarife Core, Pro und Teams kosten 9 $, 16 $ und 29 $ im Monat für jeweils 10.000 Credits, zusätzliche Credits gibt es in Paketen (Stand Oktober 2026).
Was ist der Unterschied zwischen Zapier, Make und n8n bei den Kosten?
Zapier zählt jeden Aktionsschritt als Task, Make jede Modul-Aktion als Credit, n8n jeden kompletten Durchlauf als eine Ausführung, egal wie viele Schritte er hat. Bei langen Abläufen mit vielen Schritten ist n8n deshalb oft günstiger. Selbst gehostet ist die Community Edition von n8n kostenlos.
Ab wann lohnt sich eine eigene Anwendung statt Zapier oder Make?
Wenn wenige Abläufe sehr oft laufen, geschäftskritisch sind und sich kaum noch ändern. Rechne die monatlichen Kosten auf drei Jahre hoch. 300 € im Monat sind 10.800 €, ein Budget, für das sich eine kleine Anwendung mit genau diesen Abläufen oft bauen lässt.
Kann Laravel Zapier ersetzen?
Für feste, oft ausgeführte Abläufe ja. Laravel bringt Queues mit automatischen Wiederholungen, einen Scheduler und einen HTTP-Client für Schnittstellen mit. Was Laravel nicht hat, sind Tausende fertige Connectors. Jede Anbindung wird einmal programmiert und danach selbst betreut.
Kann ich Zapier und eine eigene Anwendung kombinieren?
Ja, das ist oft die beste Lösung. Die wenigen geschäftskritischen Abläufe mit hohem Volumen laufen in einer eigenen Anwendung, alles Experimentelle und Seltene bleibt in Zapier oder Make.

Das könnte dich auch interessieren

Ready to connect the dots?

Portrait von Emir

Hi, ich bin Emir, CEO und Mitgründer von Dotbite.

Du hast eine interessante Idee für ein digitales Projekt und suchst einen Sparringspartner, der die Herausforderung gemeinsam mit dir angeht?

Dann bist du bei uns genau richtig.