Jedes Produkt erreicht irgendwann einen Punkt, an dem schrittweise Updates nicht mehr ausreichen.
Für whoranks - eine SaaS-Plattform, die Personal Brands und Unternehmen auf LinkedIn rankt - kam dieser Moment, als das bestehende Fundament die Ambitionen dahinter nicht mehr tragen konnte. Die Scoring-Logik musste neu gedacht werden. Die Datenqualität musste besser werden. Und das Produkterlebnis musste sich nach etwas anfühlen, zu dem man gerne zurückkommt - nicht nur einmal kurz reinschaut.
Genau da kamen wir ins Spiel.
Kein Redesign. Ein grundlegendes Umdenken.
Als whoranks uns beauftragte, Version 2.0 zu bauen, war der Auftrag klar: Es ging nicht darum, das Bestehende zu flicken. Es ging darum, mit einer anderen Philosophie neu aufzubauen.
whoranks 1.0 hat Sichtbarkeit gemessen. whoranks 2.0 muss Signal messen.
Dieser Unterschied hat jede Entscheidung geprägt - vom Datenmodell bis zur Oberfläche.
Ein Scoring-System, das wirklich Sinn ergibt
Das Herzstück von whoranks 2.0 ist ein vollständig neuer Algorithmus: der whoranks Score.
Das alte System hat auf kurzfristige Ausreißer reagiert. Ein einzelner viraler Post konnte die Rankings massiv verzerren. Das ist für niemanden hilfreich, der langfristige Autorität oder konsistentes Wachstum verstehen möchte.
Der neue Score kombiniert Posting-Aktivität, Engagement-Qualität, Konsistenz über Zeit, Wachstumsdynamik und einen gezielten Filter gegen One-Hit-Wonder-Content. Das Ergebnis ist eine Zahl, die vergleichbar, schwer zu manipulieren und - vor allem - tatsächlich aussagekräftig ist.
Das zu bauen erforderte enge Abstimmung zwischen Produkt und Engineering. Der Algorithmus musste schnell genug sein, um Rankings laufend zu aktualisieren, stabil genug, um Rauschen zu widerstehen, und transparent genug, damit Nutzer ihm vertrauen können.
Rankings, die echten Kontext liefern
Eines der zentralen UX-Probleme von LinkedIn-Analytics-Tools ist, dass sie einen mit nichts Sinnvollem vergleichen. Globale Durchschnittswerte sind bedeutungslos. Statische Bestenlisten sind rein kosmetisch.
Wir haben das Ranking-System rund um relative Performance neu aufgebaut. Nutzer sehen jetzt, wie sie innerhalb ihres eigenen Ökosystems stehen - gegenüber Wettbewerbern, Peers und Personen, die in derselben Nische aktiv sind. Die Rankings werden live aktualisiert und sind damit handlungsrelevant statt dekorativ.
Das erforderte ein Umdenken darüber, wie Profile gruppiert, normalisiert und dargestellt werden - und eine Backend-Architektur, die stabil genug ist, um kontinuierliche Datenbewegungen ohne Verzögerungen oder Ungenauigkeiten zu verarbeiten.
Watchlists und der Schritt zur Wettbewerbsanalyse
Eine der zentralen neuen Funktionen in 2.0 sind Watchlists - die Möglichkeit, bestimmte Profile über Zeit zu beobachten und zu vergleichen.
Das klingt einfach. Die Umsetzung war es nicht.
Performance-Trends über viele Profile gleichzeitig zu tracken, die Daten aktuell zu halten und relevante Veränderungen sichtbar zu machen, ohne den Nutzer zu überfordern - das erforderte sorgfältige Arbeit sowohl auf der Datenschicht als auch im Frontend. Das Ziel war, Wettbewerbsanalyse mühelos wirken zu lassen, nicht wie ein Dashboard, das man erst entschlüsseln muss.
Ein Produkt, das sich anfühlt, als wäre es für die Dauer gebaut
Neben den Kernfunktionen war ein wesentlicher Teil unserer Arbeit das komplette Redesign des Produkterlebnisses. whoranks 2.0 musste ruhiger, selbstbewusster und professioneller wirken - etwas, das sich in den regulären Workflow eines Gründers oder Marketers einfügt, anstatt ständig nach Aufmerksamkeit zu verlangen.
Wir haben auf Klarheit auf jeder Ebene geachtet: übersichtlichere Profilansichten, bessere Trend-Visualisierung und eine Oberfläche, die komplexe Daten zeigt, ohne sie erdrückend zu machen.
Gebaut für das, was noch kommt
Eines der Dinge, auf die wir am meisten stolz sind, ist das Fundament, das wir hinterlassen haben. Das neue Datenmodell und die Scoring-Architektur sind so ausgelegt, dass sie Features unterstützen, die es heute noch nicht gibt - ohne das Bestehende dabei wieder aufzureißen.
Wir haben nicht optimiert, um schnell zu shippen und später zu reparieren. Wir haben auf Korrektheit optimiert - damit jeder zukünftige Aufbau auf diesem System mit Vertrauen passieren kann.
whoranks 2.0 ist live, und die Rankings bewegen sich bereits. Du kannst die Plattform hier aufrufen oder mehr zu dem Projekt in der Case Study lesen.
Wenn du ein SaaS-Produkt baust, das von „funktioniert" zu „stimmt" kommen muss - oder wenn du vor einer Replatforming-Herausforderung stehst, die sowohl Produktdenken als auch solides Engineering erfordert - sprechen wir gerne darüber. Hier geht's zum Kontakt - such dir einfach einen Slot aus.
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