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Dotbite
Die NextPlace Landingpage mit der Überschrift Deine Jobs in ChatGPT und den Logos der angebundenen Recruiting-Systeme

NextPlace

Vom ATS direkt in die AI-Suche

Outline

Kurzbeschreibung

Kandidat:innen fragen inzwischen Sprachmodelle, wo sie arbeiten sollen. Die Recruiting-Software ist stehen geblieben. Jobanzeigen werden weiterhin für Jobbörsen und Google gebaut, versteckt hinter JavaScript, Filtern und Session-State. Antwortmaschinen sehen sie dadurch entweder gar nicht oder geben sie falsch wieder. Wir haben NextPlace gebaut, um diese Lücke zu schließen, ohne dass ein einziges Recruiting-Team seine Arbeitsweise ändern muss.

Arbeit

Dotbite hat NextPlace end-to-end gebaut. Konzept, UI/UX Design, AI Development, Full-Stack Webentwicklung und sämtliche API-Integrationen darunter. Dazu gehören mehrere verschiedene Wege, ein Bewerbermanagementsystem anzubinden, eine Enrichment-Pipeline, die jeden Job maschinenlesbar aufbereitet, agent-lesbare Endpoints und ein Reporting, das zeigt, welche Maschine welche Stelle abgerufen hat.

Ergebnis

Acht Bewerbermanagementsysteme sind angebunden, von eRecruiter und Personio über rexx, SmartRecruiters, softgarden, onlyfy bis Sage und Infoniqa. Jobs synchronisieren sich selbstständig, laufen durch die Pipeline und erscheinen in ChatGPT, Claude, Copilot, Gemini, Grok und Perplexity. Die ersten Pilotkund:innen sind live, und ihr Monatsreport zeigt genau, welcher AI-Crawler welche Stelle gelesen hat.

Vienna

Web Applikation

Laufend

Herausforderungen

Acht ATS, verschiedene Wege hinein

Jedes Bewerbermanagementsystem gibt Jobs anders heraus. Manche haben eine dokumentierte REST-API. Manche liefern nur einen XML-Feed, der für Jobbörsen gebaut wurde. Manche pushen Webhooks. Manche bieten nichts außer einer Karriereseite. Aus dieser Varianz eine saubere Pipeline zu bauen war der Kern des Projekts.

Die größten Herausforderungen dabei waren:

  • Verschiedene Anbindungsarten, ein Datenmodell: REST-APIs, Feeds, Webhooks und Karriereseiten-Crawling liefern unterschiedliche Felder, unterschiedliche HTML-Qualität und unterschiedliche Update-Logik. Wir normalisieren alles in einen einzigen Job-Datensatz, bevor irgendetwas anderes passiert. Die Enrichment-Pipeline muss dadurch nie wissen, woher ein Job kommt.
  • Das ATS behält die Hoheit: Recruiter:innen arbeiten in ihrem eigenen System und sollen genau dort weiterarbeiten. Eine Stelle, die im ATS geschlossen wird, muss innerhalb weniger Minuten aus der Ausspielung verschwinden, ohne dass jemand NextPlace öffnet. Polling-Intervalle, Webhook-Verarbeitung und Crawl-Scheduling sind je Anbindungsart darauf abgestimmt.
  • Für Maschinen schreiben, ohne für Menschen schlechter zu werden: Rohtext aus dem ATS ist uneinheitlich. Marketing-Sprache, Formatierungsreste, fehlende Gehaltsangaben, Orte in fünf Schreibweisen. Die Pipeline muss etwas produzieren, das ein Sprachmodell korrekt zitieren kann und trotzdem dem entspricht, was das Unternehmen tatsächlich geschrieben hat.
  • Belegen, dass es funktioniert: AI-Sichtbarkeit ist schwer messbar. Es gibt keine Ranking-Position zum Screenshotten. Deshalb haben wir ein Access-Logging gebaut, das maschinellen Traffic je Job vom menschlichen trennt, bis hinunter zu der Frage, welcher Crawler welche Stelle wann gelesen hat.
NextPlace Jobliste für Gesundheits- und Pflegejobs in Österreich mit Filtern für Region, Bereich und Anstellungsart

Ziele

Sichtbarkeit in AI-Suche, ohne Mehraufwand im Recruiting

Das Versprechen musste einfach bleiben. Einmal das ATS verbinden, nichts an der Arbeitsweise des Teams ändern, und die Jobs werden lesbar für die Systeme, die Kandidat:innen heute fragen.

Damit standen zwei Anforderungen im Zentrum der Architektur. Das Setup musste eine einmalige Sache von wenigen Minuten sein. Und alles danach musste ohne Menschen im Loop laufen.

Jede Stelle durchläuft dieselbe Pipeline. Sie wird bereinigt und strukturiert, mit schema.org JobPosting-Metadaten zu Gehalt, Ort und Arbeitszeitmodell angereichert und um generierte Fragen und Antworten ergänzt, die abbilden, was Kandidat:innen tatsächlich wissen wollen. Ausgespielt wird das Ergebnis auf Seiten, die für maschinelles Lesen gebaut sind, dazu kommen agent-lesbare Endpoints und eine explizite Crawler-Behandlung. Antwortmaschinen bekommen die Fakten so in einer Form, die sie zitieren können, statt sie aus gerendertem HTML zu erraten.

Gebaut haben wir NextPlace mit Laravel, Inertia und Vue.js, auf demselben Fundament wie große Webanwendungen. Server-Side Rendering wiegt hier schwerer als irgendwo sonst, denn ein Crawler, der erst JavaScript ausführen muss, ist ein Crawler, der den Job nicht sieht. Tailwind trägt das UI, Sync und Enrichment laufen über Laravels Queue-System, damit Importe das Interface nie blockieren.

NextPlace auf drei Smartphone-Screens mit Arbeitgeberprofil, gefilterter Jobliste und Ratgeber-Artikeln

Connecting the dots

Kandidat:innen haben geändert, wo sie fragen. Die Recruiting-Software ist nicht mitgegangen. Eine Jobanzeige, die im ATS und auf einer JavaScript-Karriereseite lebt, bleibt für die Systeme unsichtbar, die heute Karrierefragen beantworten.

NextPlace sitzt zwischen diesen beiden Welten. Acht ATS-Anbindungen auf der einen Seite, sechs AI-Kanäle auf der anderen, und dazwischen eine Pipeline, die aus einem rohen Job-Datensatz etwas macht, das eine Maschine lesen und zitieren kann. Die drei Bausteine des Produkts lösen jeweils einen anderen Teil davon.

Eine Anbindung, verschiedene Wege dorthin

Die Integrationsschicht macht alles Weitere möglich. Eine REST-API, wo das ATS eine anbietet. Ein Feed, wo es keine gibt. Webhooks, wo das System pusht. Und ein Crawler für Karriereseiten, die sonst nichts hergeben. Jeder Weg endet im selben normalisierten Job-Datensatz, wodurch das jeweils nächste System eine Integrationsaufgabe wird statt eines Umbaus.

Die Enrichment-Pipeline nimmt diesen Datensatz und bereitet ihn maschinenlesbar auf. Struktur, Metadaten, JobPosting-Schema und generierte Fragen und Antworten je Stelle. Das Reporting schließt den Kreis und trennt maschinelle von menschlichen Zugriffen pro Job, sodass alle Kund:innen monatlich sehen, welche AI-Systeme welche Stelle gelesen haben.

Was die Pilotphase zeigt

Die ersten Kund:innen sind live und angebunden. Ihre Jobs synchronisieren sich aus dem ATS, ohne dass jemand einen Workflow geändert hat, laufen durch die Pipeline und werden von AI-Crawlern gelesen. Der Monatsreport macht das bis zur einzelnen Stelle nachvollziehbar.

HR ist für uns kein neues Terrain. timebite bringt Employer-Branding-Profile vor Studierende und Absolvent:innen, zugeschnitten auf ihr Studienfach. NextPlace ist unser eigenes Produkt im HR-Bereich. Entstanden ist es aus einer Veränderung dabei, wo Kandidat:innen ihre Fragen stellen.

Für uns ist NextPlace die Arbeit, die wir sonst für Kund:innen machen, angewendet auf ein eigenes Produkt. Konzept, Design, AI Development, Full-Stack-Umsetzung und API-Integrationen, ausgeliefert als eine Sache, die in Produktion läuft. Der Recruiting-Teil bleibt dabei bewusst unspektakulär. Einmal verbinden, weiterarbeiten wie bisher, den Rest übernimmt die Pipeline.

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