Darmgesundheit Wien
Darmkrebs-Vorsorge für ganz Wien
Outline
Herausforderungen
Ein Starttermin, viele Partner
Das Programm hatte einen fixen Start. Am 9. Juni 2026 ging es an die Öffentlichkeit, und ab diesem Tag mussten sich Wienerinnen und Wiener anmelden, ein Testkit bestellen und ihren Befund abrufen können. Jede andere Entscheidung musste sich nach diesem Datum richten.
Die größten Herausforderungen dabei waren:
- Viele Partner, bewegliche Anforderungen: An die Plattform sind unter anderem Post, Labor und der Kundenservice unter 1450 angebunden, jeweils mit eigenen Systemen und Zeitplänen. Die Anforderungen haben sich weiterentwickelt, während wir gebaut haben.
- Analog so gut wie digital: Eine Zielgruppe zwischen 45 und 75 setzt einen Weg voraus, der ohne Computer funktioniert. Nicht alle haben eine E-Mail-Adresse oder wollen ein Konto. Wer möchte, meldet sich telefonisch über 1450 an und bekommt den Befund per Post.
- Gesundheitsdaten im Zentrum: Die Plattform verarbeitet sensible Gesundheitsdaten. Datenschutz und Sicherheit waren deshalb von Anfang an eine Grundanforderung und haben jede Entscheidung mitbestimmt, von der Architektur bis zur einzelnen E-Mail.
- Sechs Sprachen ab dem ersten Tag: Die Plattform läuft auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Bosnisch, Kroatisch und Serbisch.
Ziele
Eine Plattform für das ganze Programm
Ein Screeningprogramm hat viele Schritte. Einladung, Heimtest, Logistik, Labor, Befund und Nachsorge. Unsere Aufgabe war, sie für Wien auf einer Plattform zu verbinden.
Für Teilnehmende musste der Weg von der Anmeldung bis zum Befund kurz und klar sein. Der Kundenservice arbeitet im selben System, und Partner wie Post und Labor sind direkt angebunden. Weniger Schnittstellen, weniger manuelle Schritte und ein Prozess, der auch bei großen Teilnehmerzahlen trägt.
Den Stack haben wir nach dem Use Case gewählt und bewusst so einfach wie möglich gehalten. Laravel mit Blade, Alpine.js und Tailwind. Gerendert wird serverseitig, für uns ein Stück Security by Default, weil sensible Daten auf dem Server bleiben. Queues verschicken große E-Mail-Wellen, ohne das Interface zu bremsen.
Gestaltet in Figma, auf Basis der Stadt-Wien-CI
In einem schnellen, dynamischen Umfeld mussten alle Beteiligten so früh wie möglich an Bord sein. Deshalb haben wir die gesamte Anwendung zuerst in Figma sichtbar gemacht. Jeder Screen der App für Teilnehmende und des Kundenservice-Portals liegt dort als durchgängiger Flow, von der Landingpage bis zum Befund. Auf dieser Basis haben sich die Partner abgestimmt, und ihre internen Schulungen konnten früh beginnen.
Das Design folgt dem Corporate Design der Stadt Wien. Wiener Melange als Schrift, die Farbpalette der Stadt und ihr linearer Illustrationsstil. Darauf haben wir ein Design System aus Textstilen, Farbstilen und Komponenten aufgebaut. Figma bleibt die Referenz für jeden Screen, und Texte und Komponenten im Code werden laufend dagegen geprüft.
Connecting the dots
Ein öffentliches Screeningprogramm funktioniert nur, wenn alle teilnehmen können und alle Partner verbunden sind.
Zwei Wege hinein, ein Prozess
Wienerinnen und Wiener melden sich online auf darmgesundheit.wien oder telefonisch über 1450 an. Beide Wege führen in denselben Prozess. Das Testkit kommt per Post, die Probe geht über eine von 667 Postfilialen und Postpartnern in Wien zurück, und der Befund kommt online oder per Brief.
Kundenservice und Partner arbeiten im selben Prozess. Das hält die Zahl der Schnittstellen und der manuellen Schritte klein.
Pünktlich live, seither betreut
Die Plattform ist am 9. Juni 2026 live gegangen, am Tag des Programmstarts.
Seit dem Start entwickeln wir die Plattform gemeinsam mit WePrevent in regelmäßigen Releases weiter, geprägt von dem, was Kundenservice und Betrieb jeden Tag lernen. Öffentliche Gesundheit in Wien ist für uns vertrautes Terrain. Mit LEAD Horizon haben wir die Plattform hinter den PCR-Tests für die ganze Stadt gebaut.
Ein Partner, der mitdenkt
Bei einem Programm dieser Größe stand der Starttermin fest, während sich die Anforderungen laufend bewegt haben. Dotbite hat pünktlich geliefert, bei jedem Partner mitgedacht und sorgt dafür, dass die Plattform jeden Tag verlässlich läuft. Genau das braucht ein öffentliches Screeningprogramm.
Angela Hengsberger, Geschäftsführerin WePrevent
epunkt
Gemeinsam mit epunkt haben wir daher ein modernes Job- und Kundenportal auf einem stabilen technischen Fundament entwickelt, vollständig integriert mit Salesforce als Single Source of Truth.
Fixmetall
Dein Stahl oder Metall im Kleinbedarf ist nur einen Klick entfernt. Entdecke über 10.000 Produkte und lass sie direkt zu dir nach Hause liefern.
NextPlace
NextPlace ist unser eigenes Produkt. Es verbindet sich mit dem ATS eines Unternehmens, bereitet jeden Job maschinenlesbar auf und spielt ihn dort aus, wo Kandidat:innen heute fragen. In ChatGPT, Claude, Gemini, Copilot, Grok und Perplexity.
Zurich - LiLi
Die LiLi-Anwendung ist eine effiziente Softwarelösung zur Klassifizierung, Indizierung und Validierung von Dokumenten über verschiedene Eingangskanäle hinweg.
Digitale Tennisschule
Manage Trainings, Trainer, Spieler, Plätze und deine Tennisschule als Ganzes. Mit nur wenigen Klicks von der Trainingsplanung bis zur Abrechnung.
LEAD Horizon - Alles Gurgelt!
LEAD Horizon wollte hochgradig intuitive, sichere und schnell PCR-Tests in die Haushalte der Menschen bringen. Wir entwickelten die Web-App , die “Alles Gurgelt” möglich machte.
whoranks
In einer Welt, in der LinkedIn zu einem Kraftwerk für Networking, Branding und Thought Leadership geworden ist, ist es entscheidend, deinen Einfluss und dein Engagement auf der Plattform zu verstehen.
Vengolino - Wiener Rotes Kreuz
Lecker, gesund & persönlich, kurz "Vengolino". Die Essensbestell-App des Wiener Roten Kreuzes.
timebite
timebite ist eine crowd-basierte Lernplattform, auf der Studierende ihre Lerntipps für Prüfungen teilen und ihr Lernverhalten durch individuelle Statistiken reflektieren.
Quinn - TU Vienna
Quinn ist eine native ECTS-Evaluierungs-App, die wir gemeinsam mit der Technischen Universität Wien entwickelt haben, um die ECTS-Gerechtigkeit und Studierbarkeit zu verbessern.