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Dotbite
Die Darm:check! Landingpage auf einem Laptop und das Dashboard für Teilnehmende auf einem Smartphone

Darmgesundheit Wien

Darmkrebs-Vorsorge für ganz Wien

Outline

Kurzbeschreibung

Das Wiener Darmkrebs-Screening bietet allen zwischen 45 und 75 einen kostenlosen Stuhltest für zu Hause. Rund 540.000 Wienerinnen und Wiener werden per Brief eingeladen. WePrevent verantwortet den Ablauf und hat uns beauftragt, die Plattform dafür zu bauen. Sie trägt alles von der Einladung bis zur Abklärungskoloskopie.

Arbeit

Dotbite hat aus dem Konzept eine laufende Plattform gemacht. Konzeption und Requirements Engineering mit allen Partnern, UI/UX Design in Figma auf Basis des Corporate Designs der Stadt Wien, Webentwicklung der App für Teilnehmende, des Kundenservice-Portals und der Partner-Schnittstellen, Tests unter Last vor dem Start und laufende Betreuung seither.

Ergebnis

Die Plattform ist am 9. Juni 2026 live gegangen, am Tag des Programmstarts. Bis Ende September 2026 hat die Stadt Wien 131.250 verschickte Einladungen und 18.944 angeforderte Testkits gemeldet. Seit dem Start entwickeln wir die Plattform gemeinsam mit WePrevent in regelmäßigen Releases weiter.

Web Applikation

Herausforderungen

Ein Starttermin, viele Partner

Das Programm hatte einen fixen Start. Am 9. Juni 2026 ging es an die Öffentlichkeit, und ab diesem Tag mussten sich Wienerinnen und Wiener anmelden, ein Testkit bestellen und ihren Befund abrufen können. Jede andere Entscheidung musste sich nach diesem Datum richten.

Die größten Herausforderungen dabei waren:

  • Viele Partner, bewegliche Anforderungen: An die Plattform sind unter anderem Post, Labor und der Kundenservice unter 1450 angebunden, jeweils mit eigenen Systemen und Zeitplänen. Die Anforderungen haben sich weiterentwickelt, während wir gebaut haben.
  • Analog so gut wie digital: Eine Zielgruppe zwischen 45 und 75 setzt einen Weg voraus, der ohne Computer funktioniert. Nicht alle haben eine E-Mail-Adresse oder wollen ein Konto. Wer möchte, meldet sich telefonisch über 1450 an und bekommt den Befund per Post.
  • Gesundheitsdaten im Zentrum: Die Plattform verarbeitet sensible Gesundheitsdaten. Datenschutz und Sicherheit waren deshalb von Anfang an eine Grundanforderung und haben jede Entscheidung mitbestimmt, von der Architektur bis zur einzelnen E-Mail.
  • Sechs Sprachen ab dem ersten Tag: Die Plattform läuft auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Bosnisch, Kroatisch und Serbisch.
Haltestellenplakat der Kampagne Darm: check! neben dem Programmstart vor einer Stadt-Wien-Wand mit Testkits

Ziele

Eine Plattform für das ganze Programm

Ein Screeningprogramm hat viele Schritte. Einladung, Heimtest, Logistik, Labor, Befund und Nachsorge. Unsere Aufgabe war, sie für Wien auf einer Plattform zu verbinden.

Für Teilnehmende musste der Weg von der Anmeldung bis zum Befund kurz und klar sein. Der Kundenservice arbeitet im selben System, und Partner wie Post und Labor sind direkt angebunden. Weniger Schnittstellen, weniger manuelle Schritte und ein Prozess, der auch bei großen Teilnehmerzahlen trägt.

Den Stack haben wir nach dem Use Case gewählt und bewusst so einfach wie möglich gehalten. Laravel mit Blade, Alpine.js und Tailwind. Gerendert wird serverseitig, für uns ein Stück Security by Default, weil sensible Daten auf dem Server bleiben. Queues verschicken große E-Mail-Wellen, ohne das Interface zu bremsen.

Gestaltet in Figma, auf Basis der Stadt-Wien-CI

In einem schnellen, dynamischen Umfeld mussten alle Beteiligten so früh wie möglich an Bord sein. Deshalb haben wir die gesamte Anwendung zuerst in Figma sichtbar gemacht. Jeder Screen der App für Teilnehmende und des Kundenservice-Portals liegt dort als durchgängiger Flow, von der Landingpage bis zum Befund. Auf dieser Basis haben sich die Partner abgestimmt, und ihre internen Schulungen konnten früh beginnen.

Das Design folgt dem Corporate Design der Stadt Wien. Wiener Melange als Schrift, die Farbpalette der Stadt und ihr linearer Illustrationsstil. Darauf haben wir ein Design System aus Textstilen, Farbstilen und Komponenten aufgebaut. Figma bleibt die Referenz für jeden Screen, und Texte und Komponenten im Code werden laufend dagegen geprüft.

Design System nach dem Corporate Design der Stadt Wien mit Wiener Melange, Farben, linearer Illustration und Komponenten Figma-Datei der Darm:check! Plattform mit Screen-Flows für Teilnehmende und Kundenservice und dem Design System Das Dashboard für Teilnehmende auf Deutsch, Türkisch und Englisch auf drei Smartphones Testanleitung, ein unauffälliger und ein auffälliger Befund mit nächsten Schritten auf drei Smartphones

Connecting the dots

Ein öffentliches Screeningprogramm funktioniert nur, wenn alle teilnehmen können und alle Partner verbunden sind.

Zwei Wege hinein, ein Prozess

Wienerinnen und Wiener melden sich online auf darmgesundheit.wien oder telefonisch über 1450 an. Beide Wege führen in denselben Prozess. Das Testkit kommt per Post, die Probe geht über eine von 667 Postfilialen und Postpartnern in Wien zurück, und der Befund kommt online oder per Brief.

Kundenservice und Partner arbeiten im selben Prozess. Das hält die Zahl der Schnittstellen und der manuellen Schritte klein.

Pünktlich live, seither betreut

Die Plattform ist am 9. Juni 2026 live gegangen, am Tag des Programmstarts.

Seit dem Start entwickeln wir die Plattform gemeinsam mit WePrevent in regelmäßigen Releases weiter, geprägt von dem, was Kundenservice und Betrieb jeden Tag lernen. Öffentliche Gesundheit in Wien ist für uns vertrautes Terrain. Mit LEAD Horizon haben wir die Plattform hinter den PCR-Tests für die ganze Stadt gebaut.

Angela Hengsberger, Geschäftsführerin WePrevent

Ein Partner, der mitdenkt

Bei einem Programm dieser Größe stand der Starttermin fest, während sich die Anforderungen laufend bewegt haben. Dotbite hat pünktlich geliefert, bei jedem Partner mitgedacht und sorgt dafür, dass die Plattform jeden Tag verlässlich läuft. Genau das braucht ein öffentliches Screeningprogramm.

Angela Hengsberger, Geschäftsführerin WePrevent

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Quinn ist eine native ECTS-Evaluierungs-App, die wir gemeinsam mit der Technischen Universität Wien entwickelt haben, um die ECTS-Gerechtigkeit und Studierbarkeit zu verbessern.

Häufige Fragen

Kann man auch ohne E-Mail-Adresse teilnehmen?
Ja. Wer möchte, meldet sich telefonisch über 1450 an und bekommt den Befund per Post.
In welchen Sprachen ist die Plattform verfügbar?
Ab dem ersten Tag auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Bosnisch, Kroatisch und Serbisch.
Wie werden die Gesundheitsdaten geschützt?
Gesundheitsdaten brauchen den höchsten Schutz. Datenschutz und Sicherheit waren von Anfang an eine Grundanforderung und haben Architektur, Abläufe und die gesamte Kommunikation geprägt.
Welche Partner sind an die Plattform angebunden?
Unter anderem Post, Labor und der Kundenservice unter 1450. Alle arbeiten im selben Prozess, von der Einladung bis zur Nachsorge.